Klaus Seibel – Zweimal Mond und zurück!

„In meinem ersten Leben habe ich mich etwa 15 Jahre mit Theologie befasst und als Pastor gearbeitet, im zweiten Leben habe ich als Vertriebsleiter eines IT-Unternehmens die Wirtschaft kennengelernt. Eine ideale Vorbildung, um ein drittes Leben als Autor zu beginnen :-)“

Klaus Seibel

Klaus Seibel

Warum das so ist erklärt der Science Fiction Autor Klaus Seibel so: „In der Theologie lernt man gründliche Recherche, analytisches Denken und einen großen Zusammenhang im Auge zu behalten. In der praktischen Arbeit erfährt man viel über Menschen, und, was mir immer wichtig war, auch schwierige Zusammenhänge gut verständlich und dabei noch spannend zu erzählen.“

Und das diese Kombination eine gute Basis ist, beweisen seine SF-Romane (und auch seine Krimis), die regelmäßig auf den oberen Plätzen der Kindle-Charts zu finden sind!

Wie so viele andere selbstpublizierende Autoren, versuchte auch Klaus einen Verlag für seine Geschichten zu finden. Obwohl er dieses Unterfangen als „nahezu unmöglich“ bezeichnet, gelang es ihm trotzdem zwei Krimis unterzubringen.
Dann entschied er sich aber doch für das Self Publishing, weil er die Freiheiten schätzt, die diese Veröffentlichungsart ihm bietet. Wobei noch erwähnt werden sollte, dass sich der Autor, bedingt durch seine redaktionelle Arbeit bei den ebook-news.de, wo er die Indie-Lounge betreut, auf dem Gebiet des Self Publishing gut auskennt.

Das seine Entscheidung richtig war, zeigt sich in deutlichen Zahlen. So hat Krieg um den Mond nach seinem Erscheinen im Jahr 2011 monatelang die Science Fiction Top 100-Liste dominiert und sogar den altgedienten Perry Rhodan auf die Ränge verwiesen. Auch sein aktueller Titel Das Erbe der ersten Menschheit, der auf Klaus Seibels Bestseller aufbaut, konnte an den Erfolg anknüpfen.
Im Fantasy & Science Fiction Almanach ist übrigens eine exklusive Kurzgeschichte zu finden, die als Prequel zu den beiden Romanen angelegt ist.

Wieso hast Du dich für das Genre „Phantastik“ entschieden?

In diesem Genre sind der Phantasie keine Grenzen auferlegt. Ich liebe es, ungewöhnliche Gedanken zu denken. Nichts ist unmöglich. Diese Freiheit kann sehr entspannen – und dadurch die eigene Kreativität und die der Leser wecken. Als freier Autor bin ich aber nicht auf dieses Genre festgelegt, sondern kann mich über alle Genregrenzen hinweg entfalten.
Eine Initialzündung zur Phantastik gab es nicht. Solange ich denken kann, habe ich schon „phantastische“ Ideen. Und sobald ich lesen konnte, habe ich alles an Science Fiction gelesen, was mir vor die Augen gekommen ist.

Welches Deiner Bücher würdest Du Lesern, die Deine Werke noch nicht kennen, zuerst empfehlen – und warum?


Startet mit Krieg um den Mond. Die Geschichte beginnt mit einer jungen Frau in einer deutschen Kleinstadt, die sich gerade den Fuß verletzt hat. Dann folgen Ereignisse, die unsere Welt durcheinander wirbeln und die junge Frau bis zum Mond führen. Dort liegt das Erbe einer Zivilisation, die vor uns die Erde bevölkert hat. So wird aus einer banalen, kaputten Schraube die Basis für eine Entwicklung, die unsere Welt nachhaltig verändern wird. Ich schreibe „unsere“ Welt, denn die Geschichte spielt nicht in ferner Zukunft mit exotischen Technologien, sondern sie könnte JETZT, hier und heute passieren. Diesen Gedanken finde ich persönlich phantastisch – und viele Leser offensichtlich auch.

Welches von Deinen Büchern ist Dein „Lieblingskind“ und warum?

Ich habe nur Lieblingsbücher. Jedes Buch hat etwas Besonderes.

Zu Schwarze Energie gibt es ein bemerkenswertes Ereignis. Darin habe ich neben einem Terroranschlag auf das Forschungszentrum CERN einen Tsunami auf dem Genfer See beschrieben und hielt das für eine abgefahrene Idee. Dann entdeckten Wissenschaftler kurz vor Erscheinen des Buchs, dass solch ein Tsunami eine reale Gefahr für den Genfer See ist, die jederzeit geschehen kann. Das ging durch die gesamte Presse. Da hat die Wirklichkeit die Phantasie schon fast überholt.

Welches Deiner Werke sollte man noch lesen?


Probiert mal den Krimi Zehntausend Augen aus, in dem es um das Thema Internet und Überwachung geht. Ein Erpresser zwingt die Polizei, in der Zentrale des LKA Überwachungskameras zu installieren, über die alle Welt ihre Ermittlungen live verfolgen kann. Das gefällt der Polizei ganz und gar nicht, zumal sich der Erpresser sehr intelligent im Internet versteckt. Sie wird in ein gefährliches Spiel um Menschenlieben hineingezogen, die Schwierigkeit steigt mit jeder Runde, und der Preis, den die Ermittlerin zahlen muss, um eine Katastrophe abzuwenden, wird jedes Mal höher.

Was ist Dein aktuelles Buch?


Kürzlich ist Das Erbe der ersten Menschheit erschienen, eine Geschichte, die auf dem erfolgreichen Roman „Krieg um den Mond“ aufbaut. Die Zivilisation, die zusammen mit den Dinosauriern durch den Meteoriteneinschlag bei Yucatán ausgerottet wurde, hat der Menschheit 12 Container hinterlassen, die jede Menge Überraschungen enthalten. Die verloren geglaubte Vergangenheit wird wieder lebendig. Da kann man anfangen, zu träumen, aber die traumhaften Möglichkeiten sind nicht alles, was auf die Menschen wartet – und an dieser Geschichte werde ich jetzt zu arbeiten beginnen, denn Leser wollen mehr wissen.

2 Kommentare

  1. Volker Volkens

    Fange gerade an, das Mondbuch zu lesen. Am Fuß ist sie schon verletzt und Gordon ist ja ein unangenehmer Mensch. Liest sich bisher sehr gut…

    • Hallo Herr Volkens,
      danke für Ihren Kommentar. Dann wünsche ich Ihnen jetzt viele spannende Stunden. Ich kann Ihnen versprechen: Es wird nicht beim Fuß und bei Gordon bleiben. Es kommt noch dicker 🙂

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die fehlenden Felder sind markiert *

*

*