Buchvorstellung: „Der Fall Scheib“, eine Hommage auf H.P.Lovecraft von Simon Heiser

Dass ich in diesem Mausoleum vergessener Tage, in der Stille von Äonen, deren Gewicht schon jetzt schwer auf mir lastete, alleine bleiben sollte, nicht vermutend, was in der Schwärze auf mich lauern mochte, war mir unerträglich. (Ein Gastbeitrag von Simon Heiser)

Südhessen in Deutschland, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Während das Volk noch unter den Wirren des Krieges leidet und das Land selbst verbrannt und gedemütigt darnieder liegt, kommt es auf einem Bauerngut des Landstriches zu tragischen Ereignissen. Der Bauer Scheib verstirbt an den Folgen eines Unfalles und hinterlässt einen Hof und eine Witwe, die an den Folgen der Vorkommnisse zu zerbrechen droht.

Ein durchweg nervenzerreißender und intelligenter Schreibstil, der einem überschwemmt, packt und nicht mehr los lässt. Selbst in den bereits schon spannendsten Momenten gibt es noch ungeahnte Begebenheiten. (Leser)

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Der Fall Scheib

Horror-Roman von Simon Heiser

Rudolf Schneider soll auf einem südhessischen Bauernhof kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine kranke Frau pflegen, deren Verstand nach dem Tod ihres Ehemannes gelitten hat. Doch schnell findet er heraus, dass hinter dem Leid der Witwe weit mehr zu stecken scheint, als er sich vorstellen kann …

Dieser unheimliche Roman ist als Hommage an Altmeister H.P. Lovecraft angelegt. Mit den verschränkten Sätzen, düsteren Andeutungen und gar grausigen Entdeckungen ist das eine feine „Cthulhu“-Story für Freunde klassischer Gruselunterhaltung. „Unglaublich, wie der Autor Sprache und Stil Lovecrafts trifft, wie er die gleiche unheimliche und merkwürdige Atmosphäre erschafft …“ (Leser) (4 Rezensionen / 4,8 Sterne) (137 Normseiten) – kurze Zeit nur 0,99 €!

Die Bediensteten – die sich nicht mehr anders zu helfen wissen – beschließen Hilfe von außen kommen zu lassen, und Rudolf Schneider, ein erfahrener Krankenpfleger, tritt auf den Plan, um die Bedürftigen zu entlasten. Im Laufe seines Kontaktes mit der Witwe versteift sich mehr und mehr ein obskures Gefühl, dass sich hinter der Fassade einer gewöhnlichen schlechten Verfassung noch mehr verbirgt. Durch einen abnormen Geruch, welcher sich unangenehm im Hause breitzumachen scheint, angestachelt, an tiefer gehende Hintergründe zu glauben, beginnt Schneider, hinter den undurchsichtigen Vorhang nebulöser Geschehnisse zu blicken und stößt schon bald auf erste Hinweise, die seine Vermutungen bestätigen. Zusammen mit dem Jungen Karl, der sich auf dem Hof bestens auskennt, stellt Schneider Ermittlungen an, welche zu einem unirdischen Grauen führen, das es nicht nur auf das Gut der Scheibs, sondern vielleicht auf die gesamte Welt abgesehen hat …

Der mir bisher unbekannte Autor Simon Heiser baut darin eine Stimmung auf, die einer Hommage an den Meister H.P. Lovecraft mehr als würdig ist. (Leser)

Zum Autor: Simon Heiser wurde 1983 in Südhessen geboren und lebt noch heute dort. Er widmet sich dem Studium der Sozialen Arbeit und absolvierte auch seine Ausbildung in diesem Bereich. Vor Kurzem hat er ein Zertifikat als Erlebnispädagoge erworben. Seine Leidenschaft gilt stundenlangem Lesen, Sport und Pen&Paper-Sessions mit Freunden, sowie Videospielen und dem Erforschen fremder Welten im Allgemeinen, wobei jedes „Portal“ recht ist, Hauptsache der Schlüssel ist Fantasie. Er lebt zusammen mit seiner Freundin Meta, die bisweilen als Illustratorin seiner Buchcover auftritt.
„Ich bin erst recht spät auf die düster-atmosphärischen Geschichten von Herrn Lovecraft gestoßen, doch seitdem haben mich der bedrückende Stil und die faszinierende Dichte seiner Werke, die uns Menschen immer wieder nur als kleines Detail des Universums darstellen, nicht mehr losgelassen. `Der Fall Scheib` zu schreiben war gleichzeitig eine Herausforderung an mich selbst und eine Verneigung vor einem grandiosen Schriftsteller, der mich, so makaber es vielleicht klingen mag, verzaubert hat. Es ist definitiv nicht auszuschließen, dass in dieser Hinsicht von meiner Seite noch mehr kommt …“

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