Buchempfehlung: "Drei wie Pech & Schwefel – Homunculus" von Henning Mühlinghaus

Mitte März hat der Independent-Autor Henning Mühlinghaus mit „Drei wie Pech & Schwefel – Homunculus“ sein Debüt vorgelegt, das seine Leser durch die Bank mit hohem sprachlichen Niveau, Detailreichtum, Witz und skurrilen Ideen begeistert. Ob der in sich abgeschlossene Roman alsbald einen Nachfolger bekommt, ist noch nicht klar, „angedacht“ sei er auf jeden Fall, so der Autor.

Henning Mühlinghaus

Henning Mühlinghaus

Henning Mühlinghaus hat mit seinem Roman eine detaillierte Mittelalter-Fantasy-Welt erschaffen. Es sind vor allem die Charaktere, die dem Ganzen eine extravagante Würze verleihen, allen voran der bis zuletzt unaussprechliche, giftmordende Alchemist Bombaabrabrioummug. Wann hätte man je von einem Romanhelden gelesen, der aufgrund seiner Leibesfülle im Erdgeschoss wohnt, Geldbeutel in Bauchfalten aufbewahrt und sein Vermögen bei Bedarf durch gewisse Dienstleistungen an Dirnen aufbessert? Zusammen mit seinen Sidekicks Raissell, einer „der Damenwelt zugewandten“ Kriegerin und Flit, einer spindeldürren, grauhäutigen Messerwerferin geben sie ein ebenso wunderbar schräges wie schlagkräftiges Dreiergespann ab.
Der Hauptteil der Handlung findet vor der Kulisse der Millionenstadt Eár Galion statt – einem stinkenden Moloch von Süskind’scher Dimension. Hier taucht das Trio auf seiner Flucht vor den Häschern des Nachbarreiches ab, nicht ahnend, wie hartnäckig Verfolgung tatsächlich betrieben werden kann.
Als die Schlinge beginnt, sich um sie zuzuziehen, reift in dem Alchemisten eine scheinbar geniale Idee heran …

Humorvolle Mittelalter-Fantasy:

Drei wie Pech & Schwefel – Homunculus

Historical Fantasy von Henning Mühlinghaus

Zu dritt fliehen sie aus den Kerkern Truscogs: Die Kriegerin Raissell, die graue Flit und der Alchemist Bombaabrabrioummug, dessen Sinne die Zeit in der Dunkelheit auf ein übermenschliches Maß geschärft hat …

In der nahen Metropole Eár Galion versuchen sie unterzutauchen. Doch der Moloch ist ein raues Pflaster und sie haben ihre Lektionen zu lernen. Noch ahnen sie nicht, wie weit der Arm ihrer Verfolger tatsächlich reicht. Doch die „Drei wie Pech und Schwefel“ sind bereit, sich dem Kampf mit Alchemie, Gift und Eisen zu stellen … „Freunde von Giftmord, Schwertkampf Sprachwitz & Situationskomik kommen hier voll auf ihre Kosten …“ (Leser) (3 Rezensionen / 4,7 Sterne) (ca. 332 Seiten) – hier für Kindle kaufen!

Von allen handlungstragenden Orten in diesem Roman hat mir „Bilsenkrauts Spezial-Apotheke“, ein „Assassinenbedarf und Rauschdrogenhandel“ am besten gefallen. Wie unser unaussprechlicher Alchemist und Giftspezialist dort als Angestellter sein Verkaufsgespräch mit einem Meuchelmörder führt, das ist zum Schreien komisch! (Leser)

„Drei wie Pech & Schwefel – Homunculus“ ist niveauvolle, spannende und witzige Mittelalter-Fantasy, in der das Hantieren mit Giften, Alchemie, allerlei Säbelrasseln und skurrile Situationskomik sich die Klinke in die Hand geben.

Auf der Roman-Webseite des Autors, die eine große Leseprobe und auch mehrere Kurzgeschichten aus der Romanwelt zum Download anbietet, erfahren Sie noch mehr zu den „Drei wie Pech & Schwefel„.

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