Autorenporträt: Lana Silny

Wie kommt man denn auf die Idee, Indieautorin zu werden? Diese Frage wurde mir seit der Veröffentlichung meines Debütromans „Die Satojerin“ im Mai 2013 bereits einige Male gestellt. Ich würde gerne erzählen, dass ich seit Jahrzehnten schreibe, einige Romane in meiner Schublade liegen habe und mein größter Traum gewesen sei, Autorin zu werden. Leider entspräche das nicht der Wahrheit, wenn es sich auch wunderbar anhört. (Ein Gastbeitrag von Lana Silny)

Lana Silny

Lana Silny

Was aber zutrifft, ist meine Liebe zur Sprache und dass ich eine Leseratte bin. Insbesondere träumte ich jahrelang davon, einen Roman zu schreiben und zu veröffentlichen. Jedoch traute ich mich nicht, die Sache wirklich anzugehen. Dann ereignete sich etwas in meinem perfekt durchgeplanten Leben, an das ich nicht mal im Traum gedacht hätte: Ich bekam die Diagnose einer seltenen, nicht heilbaren Krankheit. Dies führte dazu, dass ich mein Leben gründlich überdenken musste. In einer solchen Situation beginnt man, die Werte, die wohl jeder von uns auf seine eigene Weise definiert, anders zu gewichten. Was früher etwas Selbstverständliches war, bekam nun eine neue Wertigkeit. Es wurde zu etwas Besonderem. Ich konzentrierte mich fortan auf meine eigentlichen, ureigenen Wünsche.

Heute kann ich sagen, dass trotz aller Beschwernis, die die Krankheit mit sich bringt, der Tag der Diagnose einer der besten meines Lebens war, denn er brachte mich dazu, meinen Traum wahr werden zu lassen: Ich schrieb ein Buch!

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Die Satojerin

Fantasy-Liebesroman von Lana Silny

Das Leben der jungen Allegra wird mit einen Schlag komplett auf den Kopf gestellt, als die Leibgarde ihres Onkels, dem König von Asuda, in ihrer Lordschaft in Satojer eintrifft …

Allegra soll Königin werden! Doch Ally ist eine lebenslustige junge Frau, die sich so gar nicht mit dieser Rolle anfreunden will. Ihr bester Freund Carr begleitet sie als Leibwächter in ihr neues Königreich … wo Ally auf den attraktiven Prinz Ari trifft. Für wen wird sie sich entscheiden? Das ist ein feiner, romantischer Fantasy-Roman, der sich flüssig und unterhaltsam liest. „Eine schlüssige, abenteuerliche Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren.“ (Leser) (11 Rezensionen / 4,2 Sterne) (420 Normseiten (6.717 Positionen)) – kurze Zeit nur 99 Cent!

Nun war der erste Schritt getan und eine Romanidee geisterte sowieso längst durch die Windungen meines Autorenhirns. Ich wollte etwas schreiben, das ich selbst gerne lesen würde. Und nicht nur das – mein Ziel war es, Fantasyromane auch Lesern nahezubringen, die bisher nichts mit dem Genre zu tun hatten, sondern sich an klassischen Liebesromanen erfreuten und orientierten. Ich wollte zeigen, dass Fantasy nicht nur aus seitenlangen Weltenbeschreibungen, Schlachtfeldgemetzel, jugendlichen Vampire, klassischen Fabelwesen und endloser Strategie besteht. Auch wenn ich persönlich das selbst genauso gerne lese.

Wenn einmal der erste Abstecher in das Fantasygenre getan ist und es gefallen hat, wagt man sich auch immer weiter in Richtung der Bücher vor, von denen man sich bis dato ferngehalten hat. Ich weiß nicht, ob man mein Buch einen Fantasy-Einsteigerroman nennen kann. Aber egal, wie man ihn auch bezeichnet – für die Elemente, die ihn ausmachen, entschied ich mich ganz bewusst: eine fantastische Welt, die ein wenig an das Mittelalter angelehnt ist, dennoch viele Elemente unserer modernen Lebensweise enthält und eine Sprache, mit der es sich genauso verhält. Ein Buch, in dem die abenteuerliche Liebesgeschichte einer starken, lebensfrohen Protagonistin im Vordergrund steht und die gleichzeitig in einer Fantasywelt spielt. Das war mein Ziel.

Wenn ich es schaffe, einige Leser dazuzubewegen, dem Fantasygenre durch mein Buch eine Chance zu geben und sie es auch nicht bereuen, mir und meinem Roman ihre Zeit geschenkt zu haben, so ist alles erreicht, was ich mir immer gewünscht habe. Und eines verbindet meine Protagonistin und mich sowieso: Auch Allys Leben wurde von einem Tag auf den anderen ohne ihr eigenes Zutun vollkommen auf den Kopf gestellt und trotzdem, oder vielmehr gerade deswegen, fand sie ihr Glück.
Ach ja, um noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich habe mich ganz bewusst für das Indiedasein entschieden. Sicherlich bedeutet dies Arbeit ohne Ende, vielleicht bedeutet das auch, dass man nicht zu den wenigen Indieautoren gehören wird, die es in die Top 100 oder sogar Top 10 schaffen. Wahrscheinlich werde ich auch nicht das Glück haben, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Trotzdem hat es einen großen Vorteil, der alles wieder aufwiegt: Man ist ein Autor zum Anfassen. Genau das ist es, was ich sein will.

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